Die Stadt und das Kulturerbe

Die Stadt Ogulin nimmt eine zentrale Stellung im Herzen Kroatiens ein, genau zwischen Zagreb und Rijeka. Die Stadt selbst entstand in einer weiten Ebene, in der gleich zwei Flüsse ihren Lauf haben – die Dobra und die Zagorska Mrežnica – umgeben vom Touristikgebiet der Plitwitzer Seen im Osten, des mit Wäldern überzogenen Gorski Kotar im Westen und der Nordadria im Süden. Die Stadt Ogulin befindet sich im Mittelpunkt eines Gebietes, in der zahlreiche Legenden und Volksüberlieferungen dank des mit Herausforderungen bespickten natürlichen und historischen Umfeldes entstanden sind.

Die Stadt Ogulin selbst entstand um die Festung des Kastells der Familie Frankopan, im 16. Jahrhundert errichtet von der adeligen Familie Frankopan. Fürst Bernardin Frankopan, der Sohn Stjepans, hat um das Jahr 1500 in seiner Stadt Modruš eine Vollmacht der neu erbauten Stadt Ogulin ausgegeben und so die Grenze zwischen Ogulin, Modruš und Vitunja gekennzeichnet. Auf der ersten Landkarte Kroatiens heißt Ogulin noch „Julin grad“, womit der Name der Stadt an die Legende über Đula gebunden wird, die sich wegen einer nicht erwiderten Liebe in die Tiefen des Flusses Dobra gestürzt hat.

Die Gegend um Ogulin zieht Liebhaber der Speläologie, des Bergsteigens, der Jagd und des Angelns, des Radfahrens, Raftings, Ruderns, Schwimmens, Reitens und anderer sportlichen Aktivitäten an.